5 Denkmodelle für Fundraising

Conversio Institut

101

Produktmerkmale

Kategorie: Buch
Bitte melden Sie sich an, um das Produkt zur Merkliste hinzuzufügen.

5 Denkmodelle für Fundraising

Conversio Institut

Haverkamp, Beate und Doktor, Wiebke

5 Denkmodelle für Fundraising

Conversio Institut, 2018
Softcover,  56 Seiten
Größe: 29,7 x 21 x 0,4 cm
15,00 €

Lieferbar sofort

62 Stk. auf Lager
15,00 € / Stk.
inkl. MwSt.

Informationen zum Buch

Seit in Deutschland vor 20–25 Jahren der Begriff Fundraising aufkam, beschäftigt dieses Thema – angetrieben durch die großen Veränderungen auf dem Sozialmarkt – auch die diakonischen Einrichtungen. Je nach Wirkungsradius, Lage, Größe, Thema und verantwortlichen Personen agieren die diakonischen Träger (wie auch die anderen Wohlfahrtsverbände) bis heute sehr unterschiedlich. Manche stehen mit ihrem Spendenanliegen prominent in der Öffentlichkeit, dahinter steht inzwischen oft eine klare strategische Ausrichtung mit zum Teil erheblichen Investitionen. Andere sind deutlich verhaltener, denn ihnen ist es wichtig, unauffälliger um Spenden zu werben und sie investieren vergleichsweise wenig in Fundraising. Dazwischen gibt es zahlreiche weitere Ausprägungen, die sich in den vergangenen Jahren entwickelt haben.

Ebenfalls seit 20 Jahren sind wir mit Fundraising befasst, zunächst als leitende Mitarbeiterinnen in Organisationen und seit 2006 schließlich in der Rolle als Beraterinnen.

Gelernt haben wir viel mit und von KollegInnen, auf Netzwerkveranstaltungen, durch die Fundraising Akademie gGmbH, durch immer zahlreichere Bücher und durch Erfahrungen mit unseren KundInnen sowie die Begleitung langfristiger Prozesse. Und immer wieder gibt es Neues zu lernen.

So freuen wir uns darüber, dass Studien zum Thema Fundraising der Branche Aufschluss geben, z.B. über die Vorlieben und die Erreichbarkeit von SpenderInnen. Diese Erkenntnisse bringen das Fundraising in Deutschland vorwärts, helfen dabei, Konzepte besser zu machen, sowie Instrumente und Maßnahmen für alle Beteiligten stimmig zu gestalten.

Die hier vorliegende Studie beschäftigt sich mit einer Perspektive auf die internen Prozesse und Veränderungen. Sie soll Aufschluss geben über die komplexen Vorgänge und Voraussetzungen des Fundraisings in großen refinanzierten Organisationen. Wir fragten ausgewählte EntscheiderInnen aus Geschäftsführungen deutscher Diakonien, welche Bilder von Fundraising in ihren Köpfen vorherrschen. Was denken diese über Fundraising? Vor welchem Hintergrund treffen sie welche Entscheidungen?

Inspiriert hat uns dabei die Beobachtung, dass Organisationen mit ähnlichem Hintergrund beim Auf- und Ausbau von Fundraising sehr unterschiedliche Wege gegangen sind. Einige haben damit begonnen, jedoch inzwischen wieder aufgegeben, andere haben erst gar nicht damit angefangen. Wieder andere wollen schon seit Jahren eine Einführung von Fundraising vollziehen, haben es aber (bisher) aus verschiedenen Gründen nicht geschafft. Und nicht zuletzt gibt es die Organisationen, die seit Jahren durchaus zufrieden und erfolgreich im Fundraising unterwegs sind.

Wir haben uns gefragt, welchen Weg die Entscheidung für das Fundraising nimmt, bis die beschriebenen Ergebnisse stattfinden. Da dieser Weg zumeist durch Führungspersonen geprägt wird, haben wir für diese Studie ausschließlich GeschäftsführerInnen und Vorstände von 15 ausgewählten diakonischen Einrichtungen befragt. Das Interesse und die Akzeptanz, die uns bei diesem Anliegen entgegengebracht wurden, waren hoch und haben uns in unserer Arbeit bestärkt und gezeigt, dass dies ein richtiger Weg ist.

Die Ergebnisse sind ebenso aufschlussreich wie spannend. Daher freuen wir uns sehr, dass wir diese mit dieser Veröffentlichung nun präsentieren und für alle Interessierten zugänglich machen können.

Entwickelt haben sich die Modelle in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Bettina Hohn und Dr. Kai Fischer aus dem Forschungsverbund für Fundraising und Zivilgesellschaft. Die Arbeit in diesem konstruktiv kritischen Team hat durch die Rückmeldungen die weiteren Blickwinkel ermöglicht, die wichtig sind, um die Ergebnisse in dieser Form zu verdichten.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse in dieser Fassung ist für uns allerdings erst ein Anfang. Wir möchten Sie damit anregen, weiterzudenken und vielleicht auch neu zu überdenken – in Ihrem Alltag, mit KollegInnen, Mitarbeitenden und mit uns.

Wir wollen gern von Ihren Gedanken und Ideen, Ihrem Umgang mit den Ergebnissen und deren Weiterentwicklungen lernen. Diese Studie versteht sich daher als Start eines Dialogs über die Frage, ob sich der Stellenwert von Fundraising in der Wohlfahrtspflege in diakonischen Einrichtungen verändern kann – und in welche Richtung diese Entwicklung gehen wird.

Über die Autorinnen

Beate Haverkamp (Dipl. Sozialarbeiterin, Fundraising-Managerin, Coach) hat 15 Jahre Leitungserfahrung in sozialen Organisationen und berät im Schwerpunkt bei der Konzeptentwicklung, der Teamentwicklung und dem gezielten Aufbau von Strategien zur Spendenakquise. Außerdem bietet sie prozessorientierte Moderation von Klein- und Großgruppen und Fundraising-Coaching, ebenso Business-Coaching für Einzelpersonen und Teams, sowohl im Bereich der NGO als auch in der Wirtschaft.

Wiebke Doktor (Theaterwissenschaftlerin (M.A.), Fundraising-Managerin, Systemische Organisationsentwicklerin) hat umfassende Erfahrung als Projektleitung sowie in der zielgerichteten Kommunikation von Spendenanliegen. Sie ist ausgebildet in systemischer Organisationsentwicklung und berät im Schwerpunkt bei der Entwicklung von Fundraising-Strategien und der Kreation von Kampagnen und Maßnahmen. Sie begleitet Organisationen bei Veränderungsprozessen, die durch den Auf- und Ausbau von Fundraising einsetzen.